BIBB nimmt an UNESCO Konferenz teil

Mitarbeiter des Bundesinstituts für Berufsbildung haben an einer Konferenz der UNESCO teilgenommen, welche vom 24. bis zum 25. Mai bei der UNO in Bonn stattfand. Thema der Konferenz war „Managing skills in a time of disruptions“, es ging dabei um erster Linie um die Nutzung der Fähigkeiten von Flüchtlingen und Migranten. Neben dem BIBB nahmen auch Berufsbildungsinstitute aus vielen weiteren Ländern teil. Höhepunkte der Konferenz waren die zahlreichen Workshops, die zu Themen wie Bildungsfinanzierung, Steuerung der Bildung oder zur Digitalisierung stattfanden. Etliche dieser Workshops, so auch der Workshop „Wege nach der Ausbildung“, wurden vom BIBB, zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, durchgeführt.

Neue Ausbildung für Behälter- und Apparatebauer

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat die Ausbildung zum Behälter- und Apparatebauer modernisiert und dazu eine Ausbildungsverordnung entwickelt, welche ab dem 1. August gültig sein wird. Mit der neuen Ausbildungsverordnung wird den Veränderungen Rechnung getragen, welche die Tätigkeit der Behälter- und Apparatebauer in den letzten Jahren stark gewandelt haben. So berücksichtigt die neue Verordnung die zunehmende Digitalisierung und die immer stärker werdende Kundenorientierung. Letztere ist nun auch Teil der Abschlussprüfung, welche ein jeder Behälter- und Apparatebauer ablegen muss.

Neuordnung der Ausbildung Flachglastechnologie

Die Ausbildung zum Flachglastechnologen wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung modernisiert und die Anforderungen in einer neuen Ausbildungsverordnung veröffentlicht, welche am 1. August in Kraft tritt. Dabei wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass die hochpräzise Arbeit der Flachglastechnologen heute sehr stark automatisiert und digitalisiert ist. Die neue Verordnung löst die bisherige Ausbildungsverordnung für Flachglastechnologen ab, welche bereits 27 Jahre alt und somit weitgehend veraltet ist. Neu wird die Ausbildung in zwei Teile unterteilt, nach welchen jeweils eine Prüfung abzulegen ist. Nur nach erfolgreichem Bestehen des ersten Teils kann der zweite Teil begonnen werden. Neben der Ausbildung selbst wurde auch der zugehörige Lehrplan der Berufsschulen an die neuen Anforderungen angepasst.