Fipronilgehalten in Hühnerprodukten

Das Bundesinstitut für Risikobewertung befasst sich zur Zeit stark mit den Risiken von Fipronil in Hühnerprodukten wie Eiern und Hühnerfleisch. Um auf die starke Nachfrage der Regierung und der Bevölkerung, welche durch die anhaltenden Skandale verunsichert sind, zu reagieren, hat das Institut vier verschiedene Berichte veröffentlicht. Hierzu gehört eine vorläufige Bewertung der langfristigen Risiken des Verzehrs von fipronilbelasteten Speisen, zwei Bewertungen der Analyseresultate für Hühnerfleisch und Hühnerprodukten aus gesundheitlicher Sicht und eine weitere Bewertung, die speziell auf die gesundheitlichen Gefährdungen durch den Verzehr von in Belgien gefunden Proben mit sehr hohem Fipronilgehalt eingehen.

Isoglukose und Saccharose

Isoglukose und Saccharose sind, nach einer Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung, als für den Körper gleich schädigend einzuschätzen. Bei der Saccharose handelt es sich dabei um den gewöhnlichen Haushaltszucker den wir alle kennen, während Isoglukose vor allem in High Fructose Corn Syrup zu finden ist, einem Süßungsmittel, das von der Lebensmittelindustrie extensiv eingesetzt wird. Für den Vergleich wurde unter anderem die Aufnahme und die Verstoffwechselung der beiden Süßungsmittel analysiert und bewertet. Obwohl diese Prozesse für beide Zucker sehr unterschiedlich ablaufen, kam das Institut zum Schluss, dass beide Süßungsmittel für den Körper eine in etwa identische Belastung und Gefährdung darstellen.

Das Risiko von Tattoos

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat eine Kampagne gestartet, mit welcher es die Öffentlichkeit über die Risiken der Tattoos informieren möchte. Die Gefahren sind dabei sehr vielfältig, gehen aber zumeist auf die verwendeten Farbstoffe zurück. Diese können zum einen Allergien oder Infektionen auslösen, zum anderen können sie sich auch in zum Teil giftige Zersetzungsprodukte verwandeln. Hinzu kommt, dass manche Tätowierer Farben verwenden, die schon von Anfanga an als gefährlich oder gar krebserregend gelten. Weiter kann es vorkommen, dass die Farbpigmente nicht wie gewünscht unter der Haut bleiben, sondern durch den Körper wandern. Dieser Prozess kann insbesondere für die inneren Organe sehr gefährlich sein.